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Akustikpaneele 101: Der ultimative Einkaufsführer

Akustikpaneele sind für jede effektive Raumakustik in einem Tonstudio unerlässlich. Obwohl sie tiefe Frequenzen nicht so gut absorbieren wie Bassfallen, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Beseitigung von stehenden Wellen zwischen parallelen Wänden – ein häufiges Problem in den kleinen, kubischen Räumen, die man oft in Heimstudios findet.

Dieser umfassende Leitfaden liefert Ihnen alle Informationen, die Sie benötigen, um sich in diesem wichtigen Thema zurechtzufinden.

Kommerzielle Akustikpaneele vs. selbstgebaute DIY-Paneele

Es mag Sie überraschen, aber der Bau von Akustikpaneelen in Eigenregie ist verbreiteter als Sie denken. Zwar sind kommerziell erhältliche Akustikpaneele meist teurer, bieten aber den entscheidenden Vorteil, dass sie auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft wurden und somit ihre Funktion effektiv erfüllen.

Viele unerfahrene Studiobesitzer machen oft den Fehler, Materialien wie Teppichboden, Pappe oder Noppenschaumstoff zu verwenden. Diese Materialien absorbieren zwar höhere Frequenzen, lassen aber tiefere durch, was zu einem dumpfen, bassbetonten Klang führt.

Um das zu vermeiden, ist es ratsam, zunächst einige Jahre Erfahrung zu sammeln. Verstehen Sie, wie ein gut behandelter Raum im Vergleich zu einem schlecht behandelten klingen sollte. Sobald Sie diese Grundlage haben, können Sie später gerne mit selbstgebauten Paneelen experimentieren.

 Akustikpaneele 3D

Die 3 wichtigsten Merkmale des Akustikpaneeldesigns

Beim Online-Kauf von Akustikschaumstoff sollten Sie diese drei wichtigen Merkmale beachten:

1. Dicke

Der Branchenstandard liegt bei 2 Zoll, während 4 Zoll als Premiumqualität gelten und teurer sind. Dickere Paneele sind zwar technisch besser, aber 2 Zoll reichen für die meisten Zwecke aus. Ich zeige Ihnen später einen Montagetrick, mit dem 2-Zoll-Paneele genauso effektiv sind wie ihre dickeren Pendants.

2. Oberflächenmuster

Akustikpaneele weisen üblicherweise ein dreidimensionales Oberflächenmuster auf, wobei keilförmige und pyramidenförmige Strukturen am häufigsten vorkommen. Obwohl diese Muster die Akustikleistung geringfügig beeinflussen können, sind die Unterschiede minimal, sodass Sie die Paneele auch nach ästhetischen Gesichtspunkten auswählen können.

3. Quadratmeterzahl

Die Paneele sind üblicherweise in Packungen mit 6, 12 oder 24 Stück erhältlich und haben Größen von 1 ft², 2 ft² oder 2 ft × 4 ft. Entscheidend ist die Gesamtfläche der abzudeckenden Fläche. Ein guter Ausgangspunkt für die meisten Heimstudios sind etwa 48 ft², die sich beispielsweise mit folgenden Materialien realisieren lassen:

- 48 Paneele à 30 cm

- 12 Paneele à 60 cm

- 6 Paneele à 60 x 120 cm

Alle diese Optionen funktionieren gut, aber ich empfehle generell kleinere Paneele, da diese leichter sind und sich einfacher mit temporären Klebstoffen montieren lassen, die Ihre Wände nicht beschädigen.

NRC-Ratings vs. SRC-Ratings: Worin liegt der Unterschied?

Produktbeschreibungen enthalten üblicherweise einen „Schallabsorptionsgrad (NRC)“ zwischen 0 und 1. Je höher der Wert, desto besser die Schallabsorption. Für Tonstudios ist dieser Wert jedoch aus mehreren Gründen weitgehend irrelevant:

Die NRC-Bewertung wird durch die Prüfung der Absorption bei nur vier Frequenzen ermittelt:

- 2000 Hz

- 1000 Hz

- 500 Hz

- 250 Hz

Das bedeutet, dass Frequenzen unterhalb von 250 Hz, bei denen viele problematische Studioprobleme auftreten, nicht gemessen werden.

Ein präziseres Messverfahren ist der Schallabsorptionskoeffizient (SRC), der die Absorption in einem spezifischen, schmalen Frequenzbereich bewertet. Leider werden SRC-Werte in Produktbeschreibungen üblicherweise nicht angegeben.

Wie man selbstgemachte Akustikpaneele baut

Ob Sie bereits Erfahrung mit Akustikpaneelen für den gewerblichen Bereich haben oder einfach nur handwerklich begabt sind und ein spannendes Projekt suchen: Der Bau eigener Akustikpaneele kann eine lohnende Angelegenheit sein. Zudem stellt er eine kostengünstige Alternative zum Kauf fertiger Paneele dar.

Folgendes benötigen Sie:

Werkzeuge:

- Hammer/Nägel: Zum Bau des Rahmens

- Klebstoff: Zur Befestigung der Isolierung im Rahmen

- Tacker/Schere: Zum Befestigen und Zuschneiden des Außenstoffs

- Montagehalterungen: Zur Befestigung des fertigen Paneels an der Wand

Materialien:

- Holz: Zum Bau eines Standardrahmens von 2 Fuß mal 4 Fuß

- Stoff: Zur Abdeckung der freiliegenden Isolierung und zur Verbesserung des Erscheinungsbilds des Paneels

- Dämmmaterial: Zum Beispiel Mineralwolle oder Glasfaserdämmung, die eine gute Schallabsorption ermöglicht.

- Optionale Lackierung/Beize: Zum Veredeln des Holzrahmens.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Holz abmessen und zuschneiden:

Schneiden Sie zunächst das Holz zu einem rechteckigen Rahmen zu. Für eine Standard-Akustikplatte benötigen Sie zwei 120 cm lange und zwei 60 cm lange Holzstücke. Verwenden Sie eine Gehrungssäge für saubere und präzise Schnitte. Falls Sie eine andere Größe wünschen, passen Sie die Maße entsprechend an.

2. Den Rahmen zusammenbauen:

Ordne die Holzteile auf einer ebenen Fläche zu einem Rechteck an. Verwende Holzleim an den Verbindungsstellen und fixiere sie zusätzlich mit Nägeln oder Schrauben. Achte darauf, dass die Ecken rechtwinklig sind, indem du diagonal misst. Lass den Leim nach dem Zusammenbau des Rahmens vollständig trocknen.

3. Die Isolierung durchtrennen:

Während der Rahmen trocknet, messen Sie das Dämmmaterial aus und schneiden Sie es so zu, dass es genau in den Rahmen passt. Es sollte etwas kleiner als die Innenmaße des Rahmens sein, um das Einlegen zu erleichtern. Tragen Sie beim Umgang mit Glasfaserdämmung eine Maske und Handschuhe, um Hautreizungen zu vermeiden.

4. Die Isolierung einsetzen:

Sobald der Rahmen trocken ist, legen Sie die zugeschnittene Dämmung hinein. Befestigen Sie sie mit Klebstoff und achten Sie darauf, dass sie fest an den Rahmenkanten anliegt. Dadurch wird die Schallabsorption maximiert.

5. Den Stoff vorbereiten:

Wählen Sie einen Stoff, der zu Ihrer Einrichtung passt und gleichzeitig schalldurchlässig ist. Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen eignen sich am besten für die Akustik. Schneiden Sie den Stoff so zu, dass er an allen Seiten etwa 5 cm über die Rahmenkanten hinausragt.

6. Den Stoff festtackern:

Legen Sie den Rahmen mit der Vorderseite nach unten auf eine saubere Unterlage. Zentrieren Sie den Stoff über der Isolierung und ziehen Sie ihn straff. Befestigen Sie den Stoff mit einem Tacker an der Rückseite des Rahmens. Beginnen Sie in der Mitte einer Seite und arbeiten Sie sich zur gegenüberliegenden Seite vor. Ziehen Sie den Stoff dabei straff, bevor Sie ihn festtackern. Wiederholen Sie diesen Vorgang an allen Seiten und falten Sie die Ecken sauber um, wie beim Einpacken eines Geschenks, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen.

7. Überschüssigen Stoff abschneiden:

Sobald der Stoff fest angebracht ist, schneiden Sie überstehende Stoffkanten mit einer Schere ab. Achten Sie darauf, dass der Stoff eng um die Isolierung gewickelt ist und keine losen Enden aufweist.

8. Rahmen fertigstellen (optional):

Wenn Sie Ihren Akustikpaneelen ein ansprechenderes Aussehen verleihen möchten, können Sie den Holzrahmen lackieren oder beizen. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche vollständig getrocknet ist, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

9. Montagehalterungen anbringen:

Um Ihre Akustikpaneele aufzuhängen, montieren Sie an der Rückseite jedes Paneels Halterungen. Dies ermöglicht eine einfache Wandmontage. Achten Sie darauf, dass die Halterungen gleichmäßig verteilt und fest angebracht sind.

10. Hängen Sie Ihre Paneele auf:

Legen Sie fest, wo Sie die Paneele anbringen möchten. Für eine optimale Schallabsorption platzieren Sie sie am besten an Stellen, an denen der Schall am stärksten reflektiert wird, beispielsweise an gegenüberliegenden Wänden oder um den Hörbereich herum. Verwenden Sie eine Wasserwaage, um sicherzustellen, dass die Paneele gerade hängen, und befestigen Sie sie mit geeigneten Schrauben oder Dübeln an der Wand.

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